Flecken Harpstedt
Der Gemeindedirektor


B e k a n n t m a c h u n g



Bauleitplanung des Flecken Harpstedt

Bebauungsplan Nr. 63 „Biogasanlage Dreiangel II“

hier: Öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) Baugesetzbuch (BauGB)
                       

Der Rat des Flecken Harpstedt hat in seiner Sitzung am 21.09.2026 den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63 „Biogasanlage Dreiangel II“ mit Begründung und Umweltbericht gebilligt und dessen öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) BauGB beschlossen.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 63 „Biogasanlage Dreiangel II“ sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die bauliche Erweiterung der vorhandenen Biogasanlage geschaffen werden. Das Plangebiet liegt nördlich des Simmerhauser Weges, nordwestlich der Ortslage von Harpstedt. Der Geltungsbereich ist dem nachstehenden Kartenausschnitt zu entnehmen.

Bebauungsplan_Nr._63_Biogasanlage_Dreiangel_II.jpeg

Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63 „Biogasanlage Dreiangel II“ nebst Begründung, Umweltbericht sowie den bereits vorliegenden, verfügbaren umweltbezogenen Stellungnahmen und umweltbezogenen Informationen liegt in der Zeit

vom 12.10.2026 bis einschließlich dem 11.11.2026

öffentlich aus.

Die o.g. Unterlagen werden im oben genannten Zeitraum im Internet auf der Homepage der Samtgemeinde Harpstedt (auf www.harpstedt.de unter Verwaltung- Bau und Planung- Bauleitpläne im Beteiligungsverfahren) veröffentlicht und können dort eingesehen werden.

Als zusätzliches Informationsangebot können die o.g. Unterlagen während der allgemeinen Dienststunden

montags bis freitags vormittags                              von 08.00 bis 12.00 Uhr

montags nachmittags                                               von 14.00 bis 16.00 Uhr

donnerstags nachmittags                                        von 14.00 bis 17.00 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 04244 / 82-37, -36), bei der Samtgemeinde Harpstedt (27243 Harpstedt, Amtsfreiheit 1, Fachbereich IV- Bau und Planung, westlicher Flur im 1. Obergeschoss) von jedermann eingesehen werden.

Folgende umweltbezogene Informationen sind verfügbar und können eingesehen werden:

  • der Umweltbericht, (Planungsbüro instara – Institut für Stadt- und Raumplanung GmbH)
  • Schalltechnisches Gutachten mit Stand vom 25.03.2025 (nts Ingenieurgesellschaft)
  • Schalltechnisches Gutachten mit Stand vom 25.08.2026 (nts Ingenieurgesellschaft)
  • Geruchstechnischer Bericht (Fides Immissionsschutz & Umweltgutachter GmbH)
  • Stellungnahme zum Geruch (Fides Immissionsschutz & Umweltgutachter GmbH)
  • Biotoptypenkartierung (instara – Institut für Stadt- und Raumplanung GmbH)
  • Artenschutzrechtliche Begutachtung (Dipl. Biol. Dr. Dieter von Bargen)
  • Gutachten zur Ermittlung des angemessenen Abstandes mittels Ausbreitungs- und Auswirkungsbetrachtung in Anwendung der KAS-18 und KAS-32 (EC Umweltgutachter und Sachverständige Kremp & Partner PartG mbB)

  • Stellungnahme von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange aus dem

   Beteiligungsverfahren nach § 4 (1) BauGB von folgenden Stellen:

  • Landkreis Oldenburg
  • Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
  • Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
  • Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
  • Niedersächsische Landesforsten
  • Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)
  • Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung
  • PLEdoc GmbH
  • EWE Netz GmbH
  • Gasunie Deutschland Transport Services GmbH
  • Avacon Netz GmbH
  • GASCADE Gastransport GmbH
  • Ochtumverband (Wasser- und Bodenverband)

Hinsichtlich der Umweltbelange wurden insbesondere die Auswirkungen auf Boden, Wasser, Pflanzen / Biotope, Fläche, Tiere, Klima / Luft, Landschaft, Sonstige Sach- und Kulturgüter, Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sowie deren Wechselwirkungen und Kumulierung geprüft.

Die ausliegenden Unterlagen enthalten die folgenden Arten umweltbezogener Informationen:

Zum Schutzgut Boden finden sich solche

1. in dem Umweltbericht

2. in den Stellungnahmen des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Bodenwert, Bodentyp, Bodenlandschaft, Bodenregion, Bodenhaushalt, Bodenbearbeitung, Gefährdung und Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit, Versiegelungen, Sickerfähigkeit, Bodennutzung, Abgrabung und Aufschüttung von Boden, Begrenzung von Bodenversiegelungen, Bodenentwicklung und archäologische Funde.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: Baugrundverhältnisse, geotechnische Erkundung und Untersuchung, Salzabbaugerechtigkeiten, Erdölaltverträge, archäologische Funde, Kampfmittel(-belastung) und Kriegsluftbildauswertung.

Zum Schutzgut Wasser finden sich solche

1. in dem Umweltbericht

2. in den Stellungnahmen des Landkreises Oldenburg, des Oldenburgisch-Ostfriesischen

Wasserverbandes und des Ochtumverbandes (Wasser- und Bodenverbandes).


Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Wasser- und Stoffretention, Grund- und Oberflächenwasser, Niederschlagswasser, Regenrückhaltebecken, Trinkwasser, Wasserspeicherfähigkeit, Pufferwirkung, Grundwasserneubildungs- und Filterfähigkeit und Überschwemmungsgebiet.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: Löschwasserversorgung, Trinkwasserversorgung und Oberflächenentwässerung.

Zum Schutzgut Pflanzen / Biotope finden sich solche

1. in dem Umweltbericht

2. in der Biotoptypenkartierung

3. in den Stellungnahmen des Landkreises Oldenburg, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, der Niedersächsischen Landesforsten und der GASCADE Gastransport GmbH.


Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Bepflanzungen, Biotope, Biotoptypen, Biotopverbund, Arten- und Biotopvielfalt, geschützte Biotope, Biotoptypenkartierung, „Rote Liste“, Pflanzliste, Eingrünung, biologische Vielfalt, Verbotstatbestände gem. § 44 BNatSchG, artenschutzrechtliche Begutachtung, Potenzialabschätzung, Kompensationsmaßnahmen und Gehölzstrukturen.

In der Biotoptypenkartierung werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Gebüsche und Kleingehölze, Grünland und durch Grasarten dominierte Bereiche sowie Acker- und Gartenbaubiotope.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgendem Themenbereich ein: Kompensationsmaßnahmen, artenschutzrechtliche Belange nach § 44 BNatSchG, Ausgleichs- und Kompensationsflächen und Waldflächen.

Zum Schutzgut Fläche finden sich solche

1. in dem Umweltbericht

2. in den Stellungnahmen des Landkreises Oldenburg, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes, der Niedersächsischen Landesforsten, des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung, der PLEdoc GmbH, der EWE Netz GmbH, der Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, der GASCADE Gastransport GmbH und der Avacon Netz GmbH.

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Naturpark, Versiegelungen, Kompensationsmaßnahmen, Flächeninanspruchnahme, Flächenverbrauch, Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nachverdichtung, Maßnahmen zur Innenentwicklung und Begrenzung von Bodenversiegelungen.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: Kompensationsmaßnahmen, Ausgleichs- und Kompensationsflächen, Rohstoffsicherungsgebiete, Versorgungsleitungen / -anlagen, Waldflächen, Kampfmittel(-belastung), Kriegsluftbildauswertung, Anlagenschutzbereiche, Erdgastransportleitungen, Fernmeldeleitungen und Leitungsschutzstreifen.

Zum Schutzgut Tiere finden sich solche:

1. in dem Umweltbericht

2. in der artenschutzrechtlichen Begutachtung

3. in der Stellungnahme des Landkreises Oldenburg.


Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Verbotstatbestände gem. § 44 BNatSchG, artenschutzrechtliche Begutachtung, Potenzialabschätzung, Bruthabitat, Gehölzbrüter, Kompensationsmaßnahmen, Fledermäuse, Feldlerche und Schafstelze.

In der artenschutzrechtlichen Begutachtung werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Potentialabschätzungen, Fledermäuse, Avifauna, Reptilien, Amphibien, geschützte Arten, artenschutzrechtliche Betrachtung, Brutvögel, Bluthänfling, Feldlerche, Feldsperling, Gartenrotschwanz, Gelbspötter, Goldammer, Haussperling, Kuckuck, Jagdhabitat und Zugriffsverbote nach § 44 BNatSchG.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: artenschutzrechtliche Belange nach § 44 BNatSchG, Avifauna, Fledermäuse und artenschutzrechtliche Untersuchung.

Zum Schutzgut Klima / Luft finden sich solche:

1. in dem Umweltbericht.

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: klimaökologische Region, Temperaturverlauf, Niederschlagsmengen, mittlere Temperatur, mittlerer Jahresniederschlag, mittlere Verdunstung, Mikroklima, klimarelevante Luftschadstoffe, Verringerung der Treibhausgasemissionen und Makroklima.

Zum Schutzgut Landschaft finden sich solche:

1. in dem Umweltbericht

2. in den Stellungnahmen des Landkreises Oldenburg, des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes, der PLEdoc GmbH, der EWE Netz GmbH, der Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, der GASCADE Gastransport GmbH und der Avacon Netz GmbH.

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Landschaftsrahmenplan, Landschaftsbild, Naturpark, Landschaftsplan, Landschafts- und Naturschutzgebiete und Versiegelungen.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: Landschaftspflege, Rohstoffsicherungsgebiete, Versorgungsleitungen / -anlagen, Erdgastransportleitungen, Fernmeldeleitungen und Leitungsschutzstreifen.

Zum Schutzgut Sonstige Sach- und Kulturgüter finden sich solche:

1. in dem Umweltbericht

2. in der Stellungnahme des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu dem Themenbereich: archäologische Funde.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgendem Themenbereich ein: archäologische Funde.

Zum Schutzgut Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit finden sich solche:

1. in dem Umweltbericht

2. in dem schalltechnischen Gutachten mit Stand vom 25.03.2025

3. in dem schalltechnischen Gutachten mit Stand vom 25.08.2026

4. im geruchstechnischen Bericht

5. in der Stellungnahme zum Geruch

6. in dem Gutachten zur Ermittlung des angemessenen Abstandes mittels Ausbreitungs- und Auswirkungsbetrachtung in Anwendung der KAS-18 und KAS-32

7. in der Stellungnahme des Landkreises Oldenburg.

Im Umweltbericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Geräusch- und Geruchsemmissionen, Schallemissionen, Abgase, Schadstoffimmissionen, Erholung, optische Reize, Erschütterungen, Geruchsgutachten, Schallgutachten und Gewerbelärmvorbelastung.

Im schalltechnischen Gutachten mit Stand vom 25.03.2025 werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: schutzwürdige Bebauung, Immissionsrichtwerte TA Lärm, Betriebsgeräusche, Gewerbelärmvorbelastung, Schallimmissionsprognose und Schallausbreitungsberechnungen.

Im schalltechnischen Gutachten mit Stand vom 25.08.2026 werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: schalltechnische Untersuchung, Gewerbelärmvorbelastung, Geräuschkontingentierung, Schallausbreitungsberechnungen, TA Lärm und Emissionskontingente.

Im geruchstechnischen Bericht werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Geruchsemmissionen, geruchsrelevante Betriebe, Vorbelastung und Ausbreitungsrechnungen.

In der Stellungnahme zum Geruch werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Geruchsimmissionen, Geruchsart und geruchsrelevante Emissionen.

In dem Gutachten zur Ermittlung des angemessenen Abstandes mittels Ausbreitungs- und Auswirkungsbetrachtung in Anwendung der KAS-18 und KAS-32 werden insbesondere Aussagen getroffen zu den Themenbereichen: Abstandsbetrachtung nach KAS 18/32, Achtungsabstände zwischen Betriebsbereichen einer Störfallanlage und schutzwürdiger Nutzung, angemessener Sicherheitsabstand, schutzbedürftige Gebiete, Explosionsgefährdung, Auswirkungen auf benachbarte Schutzobjekte im Sinne des Naturschutzes und toxische Auswirkungen.

Im Rahmen der Stellungnahmen gingen Hinweise und Anregungen zu folgenden Themenbereichen ein: Immissionsschutz, Störfallverordnung und Schutzabstände.

Die Stellungnahmen sollen nach Möglichkeit elektronisch übermittelt werden (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Schriftliche Stellungnahmen im Rahmen der Veröffentlichung im Internet sind an die Samtgemeinde Harpstedt, Amtsfreiheit 1, 27243 Harpstedt zu senden.

Stellungnahmen können während der Veröffentlichungsfrist von jedermann abgegeben werden. Nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 63 „Biogasanlage Dreiangel II“ unberücksichtigt bleiben.

Harpstedt, den 05.10.2026



Nagel

Samtgemeinde Harpstedt
Amtsfreiheit 1, 27243 Harpstedt
Telefon 04244 / 820, Telefax 04244 / 8229
E-Mail: Samtgemeinde@Harpstedt.de
Amtshof  Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag - 08:00 bis 12:00 Uhr 
Montag                  - 14:00 bis 16:00 Uhr 
Donnerstag            - 14:00 bis 17:00 Uhr

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